MdL Irmer besucht die OPS

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Am 12. Oktober stattete der Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer der OPS eine Besuch ab. Der unten stehende Bericht ist die überarbeitete Fassung der Presseerklärung Irmers:

 

 

Pädagogische Rahmenbedingungen optimal

 

Förderschulen auch in Zukunft sinnvoll

 

„Grundlage für das tägliche Miteinander ist gegenseitige Wertschätzung“. Das ist eine der Leitideen der Otfried-Preußler-Schule in Dillenburg, die von derzeit 87 geistig behinderten Schülerinnen und Schülern besucht wird, welche zum Teil auch körperliche Beeinträchtigungen aufweisen. Dies berichtete Schulleiterin Elisabeth Cloos dem CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer, der sich vor Ort über die aktuelle Situation der Schule informieren wollte.

 

Es sei unter den zurzeit an anderen Schulen gegebenen Bedingungen  nicht  möglich, die Schülerinnen und Schüler der Otfried-Preußler-Schule so intensiv zu fördern, wie dies hier möglich sei, so Cloos: „Schulen wie die Otfried-Preußler Schule sind für unser Schülerklientel im jetzigen Schulsystem  unabdingbar.“

Zurzeit werden die Schülerinnen und Schüler durch 34 PädagogInnen inklusive ErzieherInnen und LiVs  unterrichtet und dabei durch FSJ `ler, und Integrationskräfte unterstützt. Die Schule für geistige Entwicklung unterrichtet die Schülerinnen und Schüler nach individuellen Förderplänen. Das heißt, für jeden Schüler wird ein Förderplan für ein Schuljahr geschrieben und regelmäßig angepasst. Der emotionale Bezug zu den Schülern, der durch die kleinen Klassen gegeben ist, stellt einen wichtigen Baustein für die Weiterentwicklung der Kinder und Jugendlichen dar.

Solange diese Umstände in allgemeinbildenden Schulen nicht gegeben seien, so Cloos, spreche sie sich dafür aus, diese Form der Förderschulen zu erhalten.

 „Für die CDU“, so Irmer, „steht einzig und allein das Wohl des Kindes im Vordergrund. Inklusion so weit wie irgend möglich, ist völlig unstreitig, aber es gibt (eben) auch Grenzen der gemeinsamen Beschulbarkeit. In Förderschulen werden Kinder mit hoher pädagogischer Kompetenz und in sehr kleinen Gruppen individuell so unterstützt und gefördert, wie es an den allgemeinbildenden Schulen nicht möglich ist.“

Die Eltern, so Cloos abschließend, wüssten diese Schulform und die erzieherische Arbeit ihres Kollegiums sehr zu schätzen.

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